11. Januar 2023

Das Impostor Syndrom

Berufsberatung
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Was versteht man unter dem Impostor-Syndrom?

Das Impostor-Syndrom beschreibt einen psychologischen Zustand, bei dem die Betroffenen von massiven Selbstzweifeln – ob in der Schule, im Studium oder im Beruf – geplagt werden. Trotz überdurchschnittlicher Leistungen sind sie in ständiger Sorge, „entdeckt“ zu werden. Wobei „entdeckt“ in diesem Zusammenhang bedeutet, dass ihr vermeintliches Nicht-Wissen von den Kollegen herausgefunden wird und gravierende Konsequenzen die Folge sind. Der Begriff „Impostor“, der im Englischen für Betrüger bzw. Hochstapler steht, ist insofern irreführend, weil die Betroffenen eben keine Hochstapler sind, die wilde Geschichten erzählen und andere blenden, sondern häufig Top-Performer, die aber ständig an sich zweifeln.

Besonders fatal am Impostor-Syndrom ist, dass je erfolgreicher die Betroffenen sind, die Angst als „Blender“ entdeckt zu werden zunimmt.

Wie man sich unschwer vorstellen kann, kostet es sehr viel Kraft, wenn man glaubt, dass man von seinen Mitmenschen komplett überschätzt wird einhergehend mit der Angst, jederzeit entlarvt zu werden.  

Die enorme Diskrepanz zwischen dem Eigen- und Fremdbild führt zu massiven gesundheitlichen und sozialen Folgen, wie z.B. Schlafstörungen, Bluthochdruck oder sozialer Isolation dienen häufig als Wegbereiter für einen Burn-Out.